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Nach 43 Dienstjahren im „Spatzennest am Zoo“ – Auszeichnung mit dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie

Nach 43 Dienstjahren im Kindergarten „Spatzennest am Zoo“, einer Einrichtung der Evangelischen Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbH, wurde Kindergartenleiterin Simone Dittmar in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zur Feierstunde mit Geschäftsführung, Kolleginnen, Eltern und Behördenpartnern erhielt sie für ihre engagierte Arbeit das Goldene Kronenkreuz der Diakonie als Zeichen des Dankes.

Viele Gäste waren zur Feier in die schöne Kita am Roten Berg gekommen: Stadtmissions-Geschäftsführerin Petra Hegt, Stadtmissions-Pfarrer Andreas Lindner, Ortsteilbürgermeisterin Marina Rothe, Mitarbeiter:innen aus allen Bereichen der Ev. Stadtmission, Familie, Elternbeirat und enge Vertraute, die jahrelang mit Simone Dittmar zusammengearbeitet hatten.

Nach der Eröffnungsansprache durch Stadtmissions-Chefin Petra Hegt folgte eine berührende Andacht, in der Pfarrer Andreas Lindner auf die 46 Dienstjahre – 43 davon im „Spatzennest“, einging, in denen Simone Dittmar für die Jüngsten da war. Das Team des „Spatzennests“ stellte im Anschluss in einem kleinen Spiel das Prinzip Kita „Früher und heute“ auf humorvolle Weise dar und bedankten sich damit bei ihrer Kindergartenleiterin für die gemeinsamen Jahre. Auch die Elternbeiratsvorsitzende dankte Simone Dittmar im Namen aller Eltern. Ortsteilbürgermeisterin Marina Rothe hob die aufrichtige, partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit hervor.

Stadtmissions-Geschäftsführerin Petra Hegt hielt für ihre langjährige Kita-Leiterin eine besondere Überraschung bereit: Sie überreichte ihr das Goldene Kronenkreuz und eine Ehrenurkunde der Diakonie zum Dank für die geleistete Arbeit als Kindergartenleiterin. Das Kronenkreuz ist ein besonderer Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung für die Treue und den Einsatz im Dienst am Nächsten.

Simone Dittmar war sichtlich gerührt. „Ich habe diese Kita als junge Erzieherin mit eröffnet, das hier ist mein Leben“, sagte sie. „Trotzdem ist es nun Zeit für mich zu gehen – und für neue Kollegen, die Verantwortung im Kindergarten zu übernehmen. Dafür wünsche ich alles Gute!“

Neue Kindergartenleiterin ist nun Martina Büchner, Kindheitspädagogin und Motopädin, die von ihrer Vorgängerin noch eingearbeitet wurde.

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Gestiegene Nachfrage: Ev. Stadtmission setzt auf verlässliche Spender

Neues Projekt soll dem Bedarf gerecht werden

„Dass unsere Spender und Förderer über die Zeit bei uns geblieben sind und verlässlich zu uns stehen, dafür sind wir unsagbar dankbar“, sagen Petra Hegt, Geschäftsführerin der Evangelischen Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbH, und Jana Keil, Leiterin der Stadtmissions-Projekte „Café und Restaurant des Herzens“.

Wie viele soziale Projekte spürt auch die Erfurter Stadtmission in ihren vielfältigen Hilfseinrichtungen den gestiegenen sozialen Druck, die Nachfrage der Besucher, das Ringen um Spenden – zunächst während der Corona-Pandemie, nun in Folge von Ukraine-Krieg und Kostenexplosion.

„Zum einen sind da unsere Stammkunden, die regelmäßig oder in Abständen seit Jahren zu uns kommen“, sagt Petra Hegt. „Doch jetzt nehmen wir die gewachsene Nachfrage vor allem von Senioren und Familien, die nicht mehr die Lebenshaltungskosten finanzieren können, wahr. Einsame Menschen kommen, die mit Lockerung der Corona-Regeln auch wieder den sozialen Kontakt suchen. Und eben auch Kriegsflüchtlinge.“

Zum Beispiel im „Café des Herzens“, das in der Allerheiligenstraße wochentags rund ums Jahr nicht nur Frühstück bietet, sondern auch soziale Nähe. Etwa je zur Hälfte kommen inzwischen eingesessene Erfurter und Menschen mit migrantischem Hintergrund. „Wir bieten auch Lebensberatung, nutzen die Netzwerke der gesamten Stadtmission, um unseren Klienten zu helfen“, erklärt Café-Leiterin Jana Keil. „Viele unserer Gäste haben durch unsere Arbeit einen deutlich strukturierteren Tagesablauf.“

Allem immer gerecht werden zu können, sei eine Mammutaufgabe für sie und ihr Team, sagt Petra Hegt. Sie setzt auf die stabilen Netzwerke, die die Evangelische Stadtmission über die Jahre aufgebaut hat. „Das sind gut gewachsene Spenderbeziehungen – Privatleute wie Firmen, die uns verlässlich beliefern - aber auch die gute Zusammenarbeit mit Behörden. Beides hat uns geholfen, durch Corona zu kommen, als wir manche Angebote komplett umorganisieren mussten“, sagt die Stadtmissions-Chefin. „Wir bauen auch jetzt darauf, um unser Angebot weiter aufrecht erhalten zu können.“

„In der Pandemie waren wir gezwungen, uns umzustrukturieren“, erklärt Jana Keil. „Wir arbeiten an sich nicht nach dem Modell einer Tafel. Wir geben nicht einfach Lebensmittel aus, sondern betrachten unsere Besucher als Gäste, die neben der Mahlzeit auch die soziale Nähe erleben, miteinander in Kontakt kommen oder durch uns Hilfestellungen bei allerlei Problemen erhalten.“ In der Pandemie waren sowohl das „Café des Herzens“ als auch sein Winter-Pendant, das „Restaurant des Herzens“ so nicht mehr durchführbar: „Das gemeinsame Sitzen am Tisch, die Bedienung, das soziale Miteinander fielen weg“, erinnert sie sich. „Stattdessen haben wir die Lebensmittel gegen Spende abgegeben, unser Restaurant war nur „to go“, mit Maske und Abstand. „An sich ist das nicht unser Anspruch“, sagt auch Andreas Lindner, Pfarrer der Ev. Stadtmission.

Doch weil es weiterging in Café und Restaurant, blieben auch die Spender. „Sonst wäre uns sicher manches weggebrochen, was wir heute dringend benötigen“, sagt Petra Hegt voller Dank. „Perspektivisch möchten wir von den Corona-Bedingungen zurück zum sozialen Miteinander, zur Gemeinschaft - da sind wir dankbar über die jetzige stabile Lage mit ihren Lockerungen und hoffen sehr, dass die Situation dies auch in der Restaurantzeit im Winter erlaubt und wir wieder servieren und miteinander sein können.“

Doch gleichzeitig möchte sie der gestiegenen Nachfrage nach Lebensmitteln zum Mitnehmen gerecht werden. „Wir haben die Lebensmittelausgabe coronabedingt hochgefahren und wollen dies nun nicht mehr abschaffen. Unser Ziel ist, beides, Café und Ausgabe, parallel weiterlaufen zu lassen“, sagt Petra Hegt. „Der Bedarf ist da. Für uns bedeutet das, dass wir weitere Kühlschränke, am besten spezielle Kühlkombinationen erwerben müssen. Spender, die uns hierbei unterstützen möchten, helfen uns dabei, das Projekt zeitnah zu stemmen.“

Neben Geld zählt auch die Sachspende: „Heute kam ein Gastwirt vorbei und brachte Rhabarber und Gurken“, erzählt Jana Keil. "Jede Gemüsespende ist willkommen, auch von Kleingärtnern, gern auch das Körbchen Saisonobst. Unsere Gäste und Kunden freuen sich darüber.“ Zu Gästen wie Spendern liegt dem Stadtmissions-Team der persönliche Kontakt am Herzen. „Ich denke, das macht uns ein ganzes Stück weit aus“, sagt Geschäftsführerin Petra Hegt. „Und es gibt uns das Gefühl, dass wir alle in einem Boot sitzen.“

 

Foto: Freuen sich, wenn am Ende eines Tages alle Gäste bedient werden konnten: Petra Hegt, (v.l.), Geschäftsführerin der Evangelischen Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbH, Café-Leiterin Jana Keil, Stadtmissions-Pfarrer Andreas Lindner.

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Ein Phönix für unser "Café des Herzens"

Ein Phönix für unser "Café des Herzens": Exklusiv für Breuninger Erfurt hat der Erfurter Künstler Michal Schmidt dieses Kunstwerk gestaltet, inspiriert aus den momentanen Herausforderungen für unsere Gesellschaft.

 

Mit dieser Kooperation engagieren sich der Künstler zusammen mit Breuninger für in Notlagen geratene Menschen in unserer Heimatstadt - und unterstützen so ganz wunderbar unsere Arbeit im Café.

Michal Schmidt lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Erfurt und hat zahlreiche hochkarätige Preise für seine Arbeiten erhalten. Dazu zählt unter anderen der Internationale Lucas-Cranach-Preis 2015.

Im Kundenservice von Breuninger am Junkersand können Sie für 35,00 € eines dieser auf 100 Stück limitierten hochwertigen Drucke erwerben. Der Erlös sowie Michals Honorar gehen zu 100 % an die Evangelische Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbh als starker Partner in Erfurt für in Notlagen geratene Menschen.

Als ganzjähriges, Tafel-ähnliches Angebot erhalten Menschen im „Café des Herzens“ (Allerheiligenstraße) neben Lebensmitteln auch soziale Nähe. In Gesprächen und konkreter sozialer Unterstützung erfahren sie Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen. Im Winter wird das Café um das ebenfalls spendenfinanzierte Restaurant des Herzens erweitert. Neben einer warmen Mahlzeit – für manche das einzige Essen des Tages – finden die Gäste dort auch Raum zum Verweilen, erhalten Zugang zu Kultur sowie die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und der Einsamkeit zu entfliehen.

 

Für manche Menschen ist es nicht einfach, täglich über die Runden zu kommen. Unsere Arbeit im "Café des Herzens" bzw. im Winter im Restaurant des Herzens ist für viele ein wichtiger Anker.

Wir danken Michal Schmidt und Breuninger Erfurt sehr für diese tolle Aktion!

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Offene Sprechstunde im Suchthilfezentrum

Suchthilfezentrum Michaelisstraße der Evang. Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbH beteiligt sich an diesjähriger Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 14.-22. Mai 2022 mit offener Sprechstunde am 19.5.2022 

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Ukraine-Hilfe im Kaufhaus des Herzens

Sie sind geflohen mit dem, was sie tragen konnten: Frauen und Kinder aus der Ukraine, die nun in Erfurt eintreffen und unsere Unterstützung brauchen. Wir wollen helfen. Schnell, unkompliziert, vor Ort. Unser Kaufhaus des Herzens steht den Ukraine-Flüchtlingen offen. Sie können sich in dieser Notsituation mitnehmen, was sie fürs Erste benötigen.

Sie möchten helfen? Vergessen Sie die Kleiderkammern wie unser Kaufhaus des Herzens hier vor Ort nicht, die in der nächsten Zeit Anlaufstelle für viele ukrainische Familien sein werden.

Gern nehmen wir Ihre Spende an. Was gebraucht wird? Frühjahrs- und Sommerkleidung für Frauen und Kinder (bitte derzeit keine Wintersachen), Drogerie- und Hygieneartikel, Spielzeug.

+++ Unsere regulären Öffnungszeiten erweitern wir für ukrainische Flüchtlinge ab morgen nach tel. Anmeldung und Bedarf +++

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Heutige Tageslosung
vom 25.09.2022:

Gestiegene Nachfrage: Ev. Stadtmission setzt auf verlässliche Spender

Gestiegene Nachfrage: Ev. Stadtmission setzt auf verlässliche Spender

„Dass unsere Spender und Förderer über die Zeit bei uns geblieben sind und verlässlich zu uns stehen, dafür sind wir unsagbar dankbar“, sagen Petra Hegt, Geschäftsführerin der Evangelischen Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbH, und Jana Keil, Leiterin der Stadtmissions-Projekte „Café und Restaurant des Herzens“.

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Nach 43 Dienstjahren im Kindergarten „Spatzennest am Zoo“, einer Einrichtung der Evangelischen Stadtmission und Gemeindedienst Erfurt gGmbH, wurde Kindergartenleiterin Simone Dittmar in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

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Ein Phönix für unser "Café des Herzens": Exklusiv für Breuninger Erfurt hat der Erfurter Künstler Michal Schmidt dieses Kunstwerk gestaltet, inspiriert aus den momentanen Herausforderungen für unsere Gesellschaft.

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